Wenn die Sonne an Kraft verliert und die typische Herbstmüdigkeit aufkommt, rückt für Apothekerin Claudia Hussels-Kapitza ein oft übersehener Aspekt in den Fokus: der persönliche Vitamin-D-Status ihrer Kunden. Zum Glück lässt sich dieser Speicher auffüllen.
Täglich erlebt die Lenneper Apothekerin Claudia Hussels-Kapitza, wie eng das Wohlbefinden mit der dunklen Jahreszeit verknüpft ist, wenn sich viele Menschen schlapp und antriebslos fühlen. „Unser Körper kann zwar selbst Vitamin D produzieren, doch dafür benötigt er intensive Sonnenstrahlen auf der Haut. Im Herbst und Winter reicht die Sonnenkraft hierzulande einfach nicht aus“, erklärt Claudia Hussels-Kapitza, Inhaberin der Bergischen-Apotheke in Lennep. Viele seien sich zudem nicht bewusst, dass selbst ein Sonnenschutzmittel mit einem Lichtschutzfaktor über 30 die lebenswichtige Synthese nahezu komplett blockiere. „Das Resultat sind oft leere Speicher, was sich in Symptomen wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit und einer erhöhten Anfälligkeit für Infekte zeigt“, ergänzt die Apothekerin.

Hier sieht die Apothekerin ihre zentrale Rolle als leicht erreichbare Gesundheitsexpertin. „Wir sehen uns in der Apotheke vor Ort als Lotsen im Dschungel der Online-Informationen. Viele Kunden fühlen sich durch Halbwissen aus dem Internet verunsichert und probieren allgemeine Dosierungen aus. Bei uns erhalten sie fundierte, fachliche Expertise und eine persönliche Beratung, die auf sie zugeschnitten ist.“ Dieses niedrigschwellige Angebot machen die beiden Apotheken in Lennep zum idealen Ort für aktive Gesundheitsvorsorge. Man erhält dank einer entsprechenden Messung ohne Wartezeit auf das Laborergebnis sofort Klarheit über den eigenen Körper.
Nach nur 15 Minuten liegt das Ergebnis vor
„Wir benötigen nur einen kleinen Tropfen Blut aus der Fingerkuppe, und nach genau 15 Minuten liegt das Ergebnis vor. Daraufhin können wir direkt die nächsten Schritte besprechen“, beschreibt die Apothekerin den effektiven Ablauf der Messung mit dem eigenen Analysegerät. Das Ergebnis wird sofort verständlich eingeordnet. „Ein optimaler Wert liegt zwischen 40 und 60 Nanogramm pro Milliliter. Liegt der Wert unter 20, sprechen wir von einer Unterversorgung, die gezielt behandelt werden sollte. Werte über 150 sollten hingegen vermieden werden. Bei schwerwiegenden Mangelzuständen empfehlen wir natürlich den Besuch beim Hausarzt.“
Basierend auf diesem präzisen Wert folgt eine individuelle Empfehlung. „Pauschale Dosierungen aus dem Internet helfen selten. Je nach Ergebnis kann eine Erhaltungsdosis von 800 bis 2.000 Internationalen Einheiten täglich sinnvoll sein“, empfiehlt die Expertin aus der Praxis. Bei einem festgestellten Mangel kann man auch kurzfristig höher dosieren, um die Speicher zügig wieder aufzufüllen. „Moderne Vitamin-D-Tropfen lassen sich beispielsweise sehr gut individuell dosieren, sind kostengünstig und angenehm geschmacksneutral.“ Darüber hinaus gibt sie einen wichtigen Tipp, der oft übersehen wird: „Da Vitamin D fettlöslich ist, sollte man es immer zusammen mit einer Mahlzeit einnehmen. So kann der Körper es am besten aufnehmen und verwerten.“ Der schnelle Test in der Apotheke gibt den Menschen die Kontrolle über ihre Gesundheit zurück und sorgt dafür, dass sie vital und gut geschützt durch die lichtarmen Monate kommen.
Holger Bernert
Titelbild: Bergische-Apotheke Lennep
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