Ein Weckmann für jeden Typ

Welcher Bäcker produziert wohl den leckersten Weckmann im Bergischen? Schwer zu beantworten, doch Mark Grania von der Haaner Bäckerei Weirauch kommt für diese Bewertung sicherlich in die engere Auswahl. Schließlich ist er vor drei Jahren bei einem städteübergreifenden Wettbewerb für die Qualität seiner Weckmänner ausgezeichnet worden. Und die Erfolgsformel? „Streng geheim“, sagt der Bäckermeister, klärt aber auf, dass seine Weckmänner besonders saftig seien. „Das gelingt, weil sie besonders viel Fett und Zucker enthalten“, sagt er und verweist darauf, dass der erhöhte Einsatz dieser Rohstoffe teuer ist und das Produkt hochwertiger macht. „Hinzu kommt eine besonders lange Ruhezeit des Hefeteigs. Denn bei uns ruht er 24 Stunden lang bei sechs Grad und kommt dann erst auf Gare“, verrät Grania, der seit 2008 Bäckermeister ist und die Bäckerei Weirauch 2019 übernommen hat. Die Vielfalt seiner Weckmänner ist groß: So gibt es sie in vielen verschiedenen Größen, besonders handlich mit nur 60 Gramm Gewicht für 1,85 Euro bis hin zum 3,5-KilogrammKoloss für Schulklassen und Gesellschaften. In weiteren Varianten gibt‘s ihn mit Guss oder hüllenlos sowie mit klassischer Pfeife oder als „Nichtraucher“. Die Weckmann-Zeit beginnt wegen der großen Nachfrage bei Mark Grania schon im Oktober und erstreckt sich bis in die Weihnachtszeit. Abgelöst wird der charismatische Backkumpane dann vom ähnlich beliebten Neujährchen, das übrigens aus dem gleichen Teig besteht.