Festessen zu Sankt Martin

Wer das traditionelle Sankt-Martin-Gericht nicht selbst zubereiten mag, kann dem Burscheider Gut Landscheid einen Besuch abstatten. Dort gibt es rund um den Martinstag Gänsebraten mit Rotkohl, Klößen und der passenden Dekoration.

Gute Traditionen sollte man bewahren. So gibt es rund um den 11. November, den Martinstag, gerade im Bergischen Land viele Traditionen und Bräuche. Dazu gehören die Laternenumzüge der Kinder und der Auftritt Sankt Martins auf seinem Pferd, der seinen Mantel mit einem Bettler teilt. Nicht fehlen darf da ein festliches Martinsessen.Im Restaurant Gut Landscheid in Burscheid können sich die Gäste mit einem saftigen Gänsebraten verwöhnen lassen. „Ab dem 11. November werden Gänsebraten sehr gut nachgefragt. Wir bieten Einzelportionen mit je einem Stück Brust und Keule ebenso wie die komplette Gans für vier Personen, die von mir am Tisch tranchiert wird. Dazu servieren wir Rotkohl, Kartoffelknödel, einen Schmorapfel und eine schöne Jus”, sagt Restaurantleiter Martin Proll. „Wir beziehen unsere Gänse vom Gut Schiff in Herrenstrunden, einem Stadtteil von Bergisch Gladbach. Dort werden die Tiere artgerecht gehalten und verbringen ihr Leben auf einer grünen Wiese direkt am Hof.“ Damit der Gänsebraten schön saftig bleibt, wird er in der Küche auf Gut Landscheid zunächst bei niedriger Temperatur gegart und bekommt zum Schluss noch einmal bei kurzer Hitze seine knusprige Kruste. Gefüllt wird der Braten mit Äpfeln, Schalotten und Gewürzen. Wird die Gans komplett bestellt, wird sie direkt vom Ofen an den Tisch gebracht. Zurück geht die Tradition, anlässlich von Sankt Martin Gänsebraten zu essen, übrigens auf die Legende, dass der bescheidene Heilige das hohe Amt des Bischofs von Tour nicht annehmen wollte und sich in einem Gänsestall versteckt haben soll, wo ihn das laute Geschnatter allerdings schnell verraten hat. Der Martinstag war aber auch im Bauernkalender ein wichtiges Ereignis. Am 11. November endete das bäuerliche Wirtschaftsjahr, Löhne und Steuern wurden gezahlt. Dafür wurden Tiere geschlachtet, um in Naturalien zahlen zu können. Dabei ging es auch den Gänsen an den Kragen. Zudem begann am Martinstag eine strenge Fastenzeit vor Weihnachten. So nutzen die Menschen diesen Tag gerne für ein festliches Mahl.

www.gutlandscheid.de