Das Team der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung Remscheid (SAPV) betreut Menschen mit unheilbaren Erkrankungen.
Es ist nicht nur für die Betroffenen gut zu wissen, sondern es ist auch für deren Angehörige ein Trost, wenn sie sich sicher sein können, dass ihre Liebsten professionell medizinisch und pflegerisch versorgt sind, wenn es eine unheilbare Erkrankung als Diagnose gibt. Das multiprofessionelle Team der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung Remscheid (SAPV) kümmert sich genau darum – und das mit viel Feingefühl und Professionalität gleichermaßen. Zwei wesentliche Voraussetzungen für diese Tätigkeit. „Es geht darum, den Menschen mit einer schwersten Erkrankung, die keine Chance auf Heilung hat, eine würdevolle Endphase ihres Lebens zu geben – und sie vor allem nicht mit ihren Fragen, Ängsten, Nöten und Sorgen alleine zu lassen“, weiß SAPV-Geschäftsführerin Tatjana Lenuck. Wichtig ist hierbei, dass die Versorgung und Pflege in der gewohnten Umgebung der Betroffenen stattfinden – sei dies das eigene Zuhause oder eine Pflegeeinrichtung. „Unsere Arbeit zielt nicht auf Heilung ab, sondern auf Linderung der Beschwerden“, sagt Lenuck. Ihr Team ist in Alt‑Remscheid, aber auch in Lennep und Lüttringhausen und Umgebung aktiv. Luisa Frömberg ist ebenfalls Geschäftsführerin und kann sich zusammen mit ihrer Kollegin auf ihr Team verlassen. „Wir haben speziell ausgebildete Palliativpflegefachkräfte und Ärzte im Team sowie ein Netzwerk mit ausgesuchten Kooperationspartnern in der Region“, sagt sie. „Wichtig ist, dass unsere Leistungen für gesetzlich und privat Versicherte kostenfrei sind“, erklärt Lenuck.
Veranstaltungen rund um Ethik, Abschied und Gedenken
Einmal im Jahr findet ein Ethik-Café mit dem Ethikberater und Facharzt für Anästhesie und Spezielle Schmerztherapie Prof. Dr. Uwe Junker statt. Der nächste Termin ist der 29. April. Darin geht es um ethische Fallbesprechungen im Rahmen der Palliativmedizin. „Am 28. Mai bieten wir zudem einen Letzte Hilfe-Kurs für alle Interessierten an“, sagt Frömberg. Sie weist zudem auf die Erinnerungsfeier für Angehörige ehemaliger Patienten hin, die am 8. April stattfindet. Bevor es zu einer Zusammenarbeit kommt, steht zunächst ein ausführlicher Informationsservice an. So bietet die SAPV Remscheid eine kostenfreie Palliativsprechstunde. Diese ist jedoch keine Voraussetzung für SAPV. Termine können unter 02191 – 6086820 oder per E-Mail an buero@sapv-rs.com vereinbart werden.
Wolfgang Weitzdörfer, Fotos: SAPV Remscheid
